Wald von Menschenhand
Unser Wald von heute: aktuelle Zahlen

Der Wald von heute

Wald von Menschenhand

Der Landkreis Traunstein ist zu 37 Prozent und der Landkreis Berchtesgadener Land zu 49 Prozent bewaldet. In Summe ergibt sich eine Waldfläche von 97.046 Hektar. Das entspricht der zwölffachen Fläche des Chiemsees.

Ein großer Teil der Wälder (57 Prozent) ist in staatlicher Hand und wird von den Bayerischen Staatsforsten bewirtschaftet. 41 Prozent sind Privatwald und 2 Prozent Kommunalwald.
Spätestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden auf großer Fläche Mischbestände in Fichtenforste umgewandelt.
Vor allem nördlich der Autobahn A8 liegt der Anteil der Fichte weit über dem natürlichen Niveau. Folge sind regelmäßige Zwangsnutzungen durch Sturm und Borkenkäfer. Seit mehreren Jahrzehnten ist es Ziel der Bayerischen Forstverwaltung die Bewirtschaftungsrisiken zu senken und den Wald naturnah zu bewirtschaften. Vor allem in Fichtenreinbeständen sind wir gemeinsam mit vielen Waldbesitzern bemüht weitere Mischbaumarten einzubringen und die Naturnähe zu fördern.
Der Wald in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land lässt sich grundlegend in die Naturräume Alpen und Alpenvorland einteilen. Die Grenze ist in etwa die von West nach Ost verlaufende Autobahn A8.

Fakten zu unserem Wald im Alpenvorland

Quelle ist die dritte Bundeswaldinventur für das Wuchsgebiet 81

Im Alpenvorland ist folgende Baumartenverteilung [%-Anteil an der Grundfläche]:

  • 64,5 % Fichte
  • 4,5 % Kiefer
  • 3,9 % Tanne
  • 0,6 % Lärche
  • 0,3 % Douglasie
  • 9,6 % Buche
  • 1,5 % Eiche
  • 15,0 % andere Laubbäume
Pro Hektar wachsen durchschnittlich 793 Bäume dicker sieben Zentimeter. Der Holzvorrat beträgt 339 Erntefestmeter ohne Rinde und der jährliche Zuwachs zwischen 2002 und 2012 betrug 10,74 Erntefestmeter ohne Rinde.

Fakten zu unserem Wald in den Alpen

Quelle ist die dritte Bundeswaldinventur für das Wuchsgebiet 82

Im Wuchsgebiet Alpen herrscht folgende Baumartenverteilung [%-Anteil an der Grundfläche]:

  • 66,3 % Fichte
  • 8,9 % Tanne
  • 1,0 % Kiefer
  • 0,9 % Lärche
  • 16,8 % Buche
  • 6,1 % andere Laubbäume
Pro Hektar wachsen durchschnittlich 568 Bäume dicker sieben Zentimeter. Der Holzvorrat beträgt 346 Erntefestmeter ohne Rinde und der jährliche Zuwachs zwischen 2002 und 2012 betrug 7,5 Erntefestmeter ohne Rinde.